Vielfältige Weihnachten in unserer Kirchgemeinde

In unserer Kirchgemeinde wurde Weihnachten in diesem Jahr auf ganz unterschiedliche Weise gefeiert – und gerade diese Vielfalt machte die Festtage besonders reich und lebendig.

Den Auftakt bildete ein besinnliches Selāvie. Die Kirche war dafür bewusst anders eingerichtet als gewohnt und schuf eine ruhige, meditative Atmosphäre. Eine Weihnachtsgeschichte stand im Mittelpunkt und lud dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und sich auf das Geheimnis von Weihnachten einzulassen.

Es folgte das Familienweihnachten, bei dem vor allem die Kinder und ihre Eltern im Zentrum standen. Gemeinsam begaben sie sich auf eine besondere Spurensuche: Als Mäuse unterwegs in Bethlehem entdeckten sie spielerisch die Weihnachtsgeschichte und konnten sich auf kreative Weise in das Geschehen rund um die Geburt Jesu hineinversetzen.

Am Heiligabend wurde es dann musikalisch anders: Bei der Jazz-Weihnacht gestaltete eine Jazz-Combo den Abend mit jazzigen Klängen. Inhaltlich ging es um die sogenannten „Blue Notes“ – jene Töne, die Spannung erzeugen und nicht ganz „glatt“ sind. Sie wurden zum Sinnbild dafür, wie Gott uns Menschen mit all unseren Brüchen, Ecken und Kanten aushält und daraus dennoch – oder gerade deshalb – eine wunderschöne Melodie entstehen lässt.

Den Abschluss bildete die klassische Weihnachtsfeier mit dem Kirchenchor und einem Streicherensemble. Mit Werken von Gjelo wurde die Kirche festlich erfüllt. Thematisch stand die Kraft der Wiederholung im Mittelpunkt: vertraute Worte, Melodien und Rituale, die sich Jahr für Jahr wiederholen und gerade dadurch Halt, Tiefe und Trost schenken.

So wurde Weihnachten in unserer Kirchgemeinde auf vielfältige Weise gefeiert – ruhig und verspielt, nachdenklich und schwungvoll, modern und klassisch. Eine Vielfalt, die zeigt, wie reich und lebendig die Weihnachtsbotschaft sein kann.

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